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Zahnmedizinische Versorgung Ostdeutschlands vor dem Kollaps

Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Ostdeutschlands konnten dem Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland Carsten Schneider (SPD) am 21.05.2024 in Erfurt die akuten zahnmedizinischen Versorgungsprobleme verdeutlichen.

 

Auf Grund der besonderen demographischen Bedingungen fehlen Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zahnmedizinisches Assistenzpersonal. Tausende Patienten suchen betreuende Praxen, müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dies wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Um den zahnmedizinischen Kollaps zu verhindern, sind sofortige Aktivitäten des Bundes und der Länder erforderlich:

 

  1. Ausbau der Studienkapazitäten
  2. Landzahnarztquote mit Bindungsverpflichtung in schlechtversorgten Gebieten
  3. Planungssicherheit für Institutionen durch gesicherte und angemessene Vergütungen
  4. Bürokratieabbau zur Gewinnung von Behandlungszeiten

 

Herr Schneider sagte die Prüfung von Maßnahmen zum Ausbau von Studienkapazitäten und Bindungsinstrumenten zur Tätigkeitsaufnahme in den ostdeutschen Ländern zu.

 

 

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