Formblatt "Rückerstattung" / Meldung der Anbindung an die Telematik-Infrastruktur an die KZV

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband am 19.07.2017 die Grundsätze der Finanzierung der Telematikinfrastruktur für den Wirkbetrieb des Online-Rollout Stufe 1 in einer Grundsatzfinanzierungsvereinbarung (GFinV) festgeschrieben. Darin ist unter anderem die Finanzierung der technischen Ausstattung für die Vertragszahnarztpraxen geregelt.

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FAQs zur Refinanzierung der Kosten

Aus § 5 GFinV folgt die Notwendigkeit für jeden Vertragszahnarzt, gegenüber der KZV nachzuweisen, zu welchem Zeitpunkt er seine Praxis an die Telematikinfrastruktur angeschlossen und diese damit erstmalig in Betrieb genommen hat.
Erst dann entsteht gegenüber der KZV ein Anspruch auf Erstattung der Kosten für die Erstausstattung mit den in der Vereinbarung genannten Komponenten und Diensten.

Aus diesem Grund möchten wir Sie bitten, die Erklärung zum Nachweis der Anbindung an die Telematikinfrastruktur zu gegebener Zeit auszufüllen und umgehend an die KZV Sachsen-Anhalt per Fax oder per Post zurück zu schicken.

Die Erklärung ist durch den Praxisinhaber, bei Berufsausübungsgemeinschaften durch alle zugelassenen Vertragszahnärzte, die Gesellschafter der BAG sind, zu unterzeichnen.

Nach Vorlage des Formulars wird die Abteilung Finanzen die Ansprüche prüfen und als Gutschrift auf die nächste Quartalsabrechnung buchen. Dementsprechend wird sich die Restzahlung um den Betrag dieser Gutschrift erhöhen.

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Formblatt "Rückerstattung" / Meldung der Anbindung an die Telematik-Infrastruktur an die KZV

 

Refinanzierung mobile Kartenleser

Entsprechend der Grundsatzfinanzierungvereinbarung (GFinV §2 Abs. 3) zur TI wird eine Pauschale für ein mobiles Kartenterminal und eine weitere SMC-B gewährt, wenn die Praxis gegenüber der KZV entweder mindestens 30 Besuchsfälle im Vorjahr oder im aktuellen Jahr oder den Abschluss eines Kooperationsvertrages gemäß § 119b Abs. 1 SGB V nachweist, welcher den Anforderungen der Rahmenvereinbarung nach § 119b Abs. 2 SGB V entspricht.

In Ausweitung der Regelung gemäß § 2 Abs. 3 GFinV erhalten Praxen zwei mobile Kartenterminals je Standort, wenn an diesem Standort mindestens zwei Zahnärzte tätig sind, bzw. drei mobile Kartenterminals je Standort, wenn an diesem Standort mehr als zwei Zahnärzte tätig sind, finanziert, wenn entweder 100 bzw. 200 Besuchsfälle im Vorjahr/aktuellen Jahr nachgewiesen worden sind oder der Abschluss von mindestens drei bzw. fünf Kooperationsverträgen gem. § 119b Abs. 1 SGB V belegt worden ist.

Anzahl am Standort tätige Zahnärzte1 Besuchsfälle im Vorjahr/aktuellem Kalenderjahr2 oder Kooperationsvertrag gem. § 119b Abs. 1 SGB V Anspruch auf Erstattung der Pauschale für

beliebig

mindestens 30 Besuchsfälle

1 mobiles Kartenterminal

beliebig

mindestens 1 Kooperationsvertrag

1 mobiles Kartenterminal

mindestens 2

mindestens 100 Besuchsfälle

2 mobile Kartenterminals

mindestens 2

mindestens 3 Kooperationsverträge

2 mobile Kartenterminals

ab 3

mindestens 200 Besuchsfälle

3 mobile Kartenterminals

ab 3

mindestens 5 Kooperationsverträge

3 mobile Kartenterminals

1 Vertragszahnärzte und angestellte Zahnärzte, die zur Erbringung vertragszahnärztlicher Leistungen berechtigt sind.
2 Die Besuchsfälle müssen im jeweiligen Kalenderjahr erfolgt sein. Der Erstattungsanspruch besteht nicht, wenn die Anzahl der Besuchsfälle lediglich bezogen auf die zurückliegenden vier Quartale zutrifft.

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Antragsformular zur Refinanzierung mobile Kartenleser

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